Nebel im Herzen

Nebel verhüllt, Welt ohne Horizont,
geht nicht vor, geht nicht zurück,
alle Wege, sie sind gleich,
der rechte Pfad nicht mehr im Blick,
es mehrt in dir sich, der Tränenteich.

Nebel im Herzen, schwacher Dunst,
verschleiert, und trägt Schmerzen,
von tiefer schwärze, deine Kunst.
Nebel im Gesicht, man sieht und fühlt dich nicht,
verborgen, hinter allem, kannst du nur noch
Schatten sein, auf Nebelpfaden wandernd,
trostlos und allein.

Hast du dich verloren, verirrt und dich verrannt,
warst du nicht als Stern geboren,
ihnen nah, und dann verbrannt?
Das Zeichen Feuer auf der Haut,
der Schmerz für immer eingebrannt,
ein Herz das nicht vertraut,
die Seele dein, entflammt.

Im Nebel stehen Menschen,
stumme Wegbegleiter, sehen dich so wenig,
wie du sie, verlorene Seelen,
einst auch Streiter, doch gefangen nun,
ohne Träume, Fantasie, ohne Sinn, allein,
der Nebel alles er verhüllt, ohne Sinn, kein Sein.

Breitet sich aus im Herzen, nimmt es ein,
und es verschlingt, nicht mal mehr noch Schmerzen,
spürbar, und noch sind.
Dumpf sind die Gefühle, mehr Erinnerung daran,
es bleibt in dir dann kühle,
ein dunkler, starrer Bann.

Verloren in dir, ein Welt und so leer,
ohne Richtung, und ohne Horizont,
das Herz wird dann so schwer,
auf ewig, wir gefangen sind.

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