Tau, Tau

Tau am Morgen, sanfter Schimmer,
leuchtest tief und leuchtest immer,
von den Sternen der Nacht beseelt,
im Morgenrot, geheimnisvoll.

Zerfließt nun in die Stille,
gibst dich hin, allem da,
Tau sein, ist dein Wille,
und wird im Morgenschimmer wahr.

Kleiner Dunst aus düsteren Träumen,
aus der Vornacht du geboren,
zum Tropfen Tau erkoren, da,
als Wasser klar, am Blatt von Bäumen,
werden wieder Träume wahr.

Tau, Tau,
fließe gleitend,
und schau, schau,
im Morgenlicht ist schreitend.
Tau, Tau,
als Tropfen, dunkler Träume,
und sieh hin genau,
bevor er schwindet dann,
im Keime Dunst, und plötzlich weg,
im sanften Schimmer Morgen nichts mehr,
verschwunden dann der Glemmer,
nichts ist da, und nimmer.

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