Dunkle Wasser

Dunkle Wasser, schwarze Winde,
der Regen blutig auf der Haut,
es sind die düsteren Momente,
sind überall, wohin man schaut.

Staub, auf den Straßen, nistet er in unseren Seelen,
fest verankert, krallt sich fest,
und belegt uns mit den Schmerzen,
es weint, und klopft im Herzen,
und selbst die dunklen Wasser,
können nicht reinwaschen, was uns bedeckt,
so laben wir uns am düsteren, Welt der Asche,
halte uns versteckt.

Nebelgräber um mich, schwarzer Vogel,
singe ein Lied,
krächze die eine Melodie,
die Noten tot, und dennoch spiegelt sie,
Ruhe fast, und Harmonie.

Die Wasser fließen weiter,
Richtung Meer, ihr aller Ziel,
und du folgst ihnen zwar zögernd,
doch bist ein Teil, vom Strom der Zeit,
und düsterem Gefühl.

Die Ufer verschwinden, hinter einer Nebelwand,
der Weg ins ungewisse, dich mal wieder führt,
doch gezogen, wie von einer unsichtbaren Hand,
die dich kalt im Genick berührt,
fügst du dich, und bleibst nicht stehen,
immer weiter, weiter, muss es gehen.
Ein Blick nur noch, zurück,
in tiefe Vergangenheit, doch sind da nur Nebel,
manche Wunden, heilt die Zeit,
geht voran, verschwindest dann,
die Nebelpfade weit, wandelst nun umher,
als Seele und als Irrender,
folgst den dunkeln Wassern,
wo auch immer sie hinfließen.

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