Wahrheit, das heißt Sterben

Ewig ward es finster, und ewig immer da,
ist der Dichter düster, ewig und wahr.
Der verschwommene Blick,
verborgene Erkenntnis, der Irrglaube von Glück,
ohne Bewandtnis, den nun bin ich zurück.
Kennt ihr das Licht, hab es gesucht,
kennt ihr das Leben, ohne Schmerz und Pein,
kennst du den Ausweg aus der Hölle,
suche ihn nicht, lass es sein.

Wahrheit, das ist sterben,
und ich sterbe nun für dich,
Wahrheit, das ist düster,
und düster, das bin ich.

Lebe die Schatten, fühle die Nacht,
Licht, die Illusion, sie hat keine Macht,
lebe wie die Ratten, nimm es hin sei da,
und werdet viele, wahr, ohne Gefühle.

Seit doch alle Dichter,
seit doch alle düster,
seit doch alle, so wie ich,
kennt doch das Leben, finster,
kennt doch alle mich.

Ist es fair dieses Leben, hattest du eine Chance,
es kann was besseres geben, eine Art der Balance.
Nimm es dir, warte nicht darauf, und entferne dich aus Licht,
bleib nun stehen, oder lauf, lebe dein Gedicht.

Wahrheit, das heißt sterben,
drum sterbe doch mit mir,
in Wahrheit ist es dunkel,
kein Licht gibt es in dir,
in Wahrheit, lebst du eine lüge,
eine Lüge nur vom Glück,
scheiß auf Wahrheit und Gefühle,
der düstere Dichter, ist zurück.

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