Stille Nacht

Eis, kalt, Wasser gefriert, in meinen Ardern pulsiert,
kalter Wind, bewegt mein Haar, Tod, so kalt,
stets mir nah.

Stille Nacht, heilige Nacht, kalt und Schnee bedeckt,
einsam, mein Herz, voller Traurigkeit erwacht,
wartend auf baldig, mein Tod.

Sterben, kaltes sterben, und stille, stille Nacht.

Schnee bedeckt meine Wunde,
weißes bindet rot, verschleiert und trägt Kunde,
von dem kalten, rauen Tod.

Heilig die Nacht, Engel kreisen über mir,
aus Finsternis, eine Stimme lacht,
und nah bei mir, mich stets bewacht.

Kann nicht entfliehen, mich in Kälte verbergen,
Schnee, zeichnet meinen Weg,
kann nicht entrinnen, gegen das Eis gewinnen,
gefangener der Nacht, und einsam, sterbend dein.

Lichter verstummen, und das laute da und klagend,
in sich versinken, stille Nacht, nur noch fragend,
im Elend ertrinken.

Geh, meinen Weg, ich geh,
hinterlasse nur Spuren, Spuren im Schnee.
Schreite voran, stetig, beständig, steh meinen Mann,
bis ich nicht mehr stehen kann,
ein fallen und gleiten, in stiller Nacht,
mein letztes schreiten,
und noch immer, jene Stimme lacht.

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