Nebelwelt

Krähen flattern, Krähen kreisen,
im krächzend Schrei, im tiefen Flug und leise.
Nebelgräber, zeichnen meine Wege,
tote Bäume, dürr und kahl,
Tot kreist in der Luft,
der Krähe ist das längst egal,
ist ein Schatten, deiner Gruft.

Nebelwelt, Nebelwelt,
Spiegel meiner Selbst,
Trugbild, Traum, unscheinbar,
doch da, Nebelwelt, Nebelwelt,
aus mir entsprungen, wahr.

Und ich sitze im Regen,
wartend im Sturm,
wieder deinetwegen,
was soll ich nur tun?

Nebel im Herzen, Regen um mich,
Gedanken verloren,
kreisen um dich.

Nebel im Wandel, schwarz sind die Wogen,
Nächte sind einsam, bin alleine geflogen.
Verirre mich im Fluge, im gleiten gen Ende,
Nebelwelt dunkel, düstere Wende.

Krähen schreien, krächzen wieder,
singen mir schwarze Lieder,
lausche ihnen, in den Nebeln,
wartend in den Schatten,
sterbe in mir, knie nieder,
und vergehe zeitlos vor mich hin.

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