Weder da, noch hier

Weder gut noch schlecht,
kein Gefühl,
es ist nicht warm, nicht kalt,
vielleicht doch ein wenig kühl.
Ohne denken, lenken, Gleichgültigkeit im Leben,
Dasein, doch kein erstreben.

Ohne Sinn kein Ziel,
ohne Träume bleibt einem nichts,
kein Bin, kein da,
und kein Gefühl,
nur leer, und kahl,
nur kalt und kühl.

Weder hell noch dunkel,
keinen Sinn,
es nicht schön, nicht düster,
vielleicht doch ein wenig finster.
Ohne Sein, allein, schwere im Herzen,
Dasein, doch mit Schmerzen.

Ohne Hoffnung, keine Suche,
ohne Halt ist man verloren,
kein jetzt, kein hier,
kein Morgen,
keine Zeit, zeitlos,
nur da, die Sorgen.

Weder Tod noch lebend,
keinen Puls,
weder gut noch schlecht,
ohne Atem, aber da, und dennoch echt.
Ohne Seele, nur ein Schatten,
ein Schatten noch in Nacht,
kein bin, kein da,
doch brennt ein Feuer,
das in meinem Sein entfacht.

Weder da, noch hier,
weder gut, noch schlecht.

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