Höllenweg

Fadenscheinig silbern,
Streifen aus verbotenem Glück,
neblig um mich, die Wege da und wankend,
führen in die Endlosigkeit, statt nach vorne,
nur zurück.

Netzartiges zögern,
im denken verharren,
starr gebannt, hält Angst mich fest,
der Griff ist kalt, spür ihn im Genick,
geht nicht nach links und rechts,
geht nur zurück.

Wo war mein Weg noch,
wo ging er hin,
wo war die Zukunft gleich,
mein Lebenssinn?
Wo war das Glück denn,
an dem ich mich festhielt,
die Melodie, die nur für mich spielt?

Es ist still noch, unscheinbar und still,
ein Pfad doch, denn ich nicht gehen will,
führt zurück, an den Anfang,
dort kam ich her, dort war ich schon,
zurück in meine Hölle,
da bin ich geboren.

Sehe die Zeichen im Wind,
Tränen im Regen,
weine sie, weint ein Kind,
den Elementen erlegen.
Blut fließt, benetzt meine Haut,
die Tropfen sind rot,
wohin man auch schaut.
Trostlose Flammen,
verzehren und brennen ein Leben lang,
das Dasein erschweren, im Höllenbann.
Geht nur zurück, wo man die Hitze spürt,
ein Weg noch, der in die Hölle führt.

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