Im Treiben dahin

Wir treiben in dunklen Gewässern,
sie sind schwarz und tief.
Die Stromschnellen sind tückisch,
kommen unerwartet,
lassen stets dich kentern auf deiner Fahrt.

Das Boot ist alt und schwach,
drohend zu zerbersten,
gleicht sich deiner Seele an,
mit der du untergehen wirst.

Ein Wasserfall am Ende,
kriegt uns alle irgendwann,
und viele tümpeln in dem Wasser,
ein Leben dann, als Zwang.

Gibt es die Ufer noch,
oder nur noch raue See,
gibt es die Hoffnung doch,
oder tut die Fahrt nur weh?

Sind noch die Sterne da,
über dir, um zu navigieren,
steuerst du selbst noch,
oder läßt du es passieren.

Ein Boot, das zu kentern droht,
eine Seele in Gefahr,
ein Weg, der als See sich zeigt,
die Wasser tief, nicht klar,
sind trüb, und schwarz geneigt.

Treibst vor dich hin,
deine Tränen mehren das Wasser,
treibst ohne Sinn,
und deine Sterne werden blasser.

Im treiben davon,
wohin ist nicht klar,
im treiben dahin,
sterben wird wahr.

Schwimmst in Sorgen,
die letzte Hoffnung Boot,
trennt vom kalten,
ehe er kommt und dich holt.
Die verborgenen Gewalten,
viele Emotionen,
als Ströme nimmst du sie wahr,
wirst von ihnen angezogen,
stehen für dich, das wird dir
auf deiner Reise klar.

Das Ziel, unbekannt,
falls du je eines hattest,
schnurgerade in den Tod,
gezogen wie an einem Band,
wo du dich am Ende dann,
selbst bestattest.

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