Spielen wir ein Spiel

Spielen wir ein Spiel, jetzt noch einmal mit Gefühl,
das Spiel es wird dein Leben sein,
der Einsatz klar bestimmt,
auch fest steht, und das muss so sein,
wer dieses Spiel gewinnt.

Komm in meine Welt, spiel mit mir,
ein Spiel das mir gefällt, der Schmerz ist dir.
Komm leiden komm, meine Neigungen sind klar,
komm Schmerz komm, der Tod bin ich und wahr.

Die Würfel sind gefallen, mein Herz ist unterkühlt,
wirst mit Leben nun bezahlen, mein Verstand ist längst verspielt.
Dein Blatt hat schon verloren, in der Hölle ich geboren,
gleich bist du Schach matt, ich hab dein Leben satt.

Spielen wir ein Spiel, das Brett steht bereit,
nur gewinnen ist das Ziel, dein Preis, ist Leid.
Der Einsatz, wird dein Leben sein,
das ist klar bestimmt, und längst gewonnen,
hat dein Feind, der jedes Spiel gewinnt.

Ziehe nach vorne, setzte aus, nimm die Karte,
zieh aus dem Haus, lies vor was drauf steht,
spiel dein Spiel so gut es geht.

Aussetzen, zerfetzen, einsetzen, muss verletzen,
alles setzen, zu Tode hetzen.

Die Würfel gefallen, Tod der da rollt,
ein Pasch, und dein Ende,
und blutige Hände, die dich geholt,
entführten, und dich zwangen,
zum allerletzten Spiel, gefangen,
nur bangen, angst dein Gefühl.

Komm in meine Welt, spiel mit mir,
ein Spiel das mir gefällt, der Schmerz ist dir.

Komm leiden komm, meine Neigungen sind klar,
komm Schmerz komm, der Tod bin ich und wahr.

Ein letzter Bluff, noch einmal alles,
das Spiel um Lebenszeit,
ein letzter Blick, ein Wurf und hoffen auf dein Glück,
geht nicht nach vorne, geht nur zurück,
nicht jedes Spiel ist fair, muss auch falsche geben,
nicht dieses hier, den dieses Spiel heißt Leben.

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Segel setzen

Kummer immer, sterben dann,
Leben schlimmer, Zwang und Drang,
lass mich schlafen, lass vergehen,
Aufbruch mit einem Schiff.

Segel setzen und nach vorne,
der Wind bläst nun günstig,
getragen vom Wind,
gleite ich über das Meer.

Refrain:
Breche auf, breche auf,
Wellen die mich tragen,
das gehen fällt nicht schwer.

Setze Segel,
liegen nun im Wind,
und schneller wird die Reise,
freue mich fast wie ein Kind,
Tränen leise, kaum noch da und sind.

Ein letztes mal die Segel histen,
ein letzter Schnitt mit meiner Klinge,
ein Sturm peitscht mich voran,
Sterben ich erzwinge, und dann, nichts mehr dann.

Refrain:
Breche auf, breche auf,
Wellen die mich tragen,
das gehen fällt nicht schwer.

Endlich frei,
endlich vorbei.

Refrain:
Breche auf, breche auf,
Wellen die mich tragen,
das gehen fällt nicht schwer.

Nebelwelt

Krähen flattern, Krähen kreisen,
im krächzend Schrei, im tiefen Flug und leise.
Nebelgräber, zeichnen meine Wege,
tote Bäume, dürr und kahl,
Tot kreist in der Luft,
der Krähe ist das längst egal,
ist ein Schatten, deiner Gruft.

Nebelwelt, Nebelwelt,
Spiegel meiner Selbst,
Trugbild, Traum, unscheinbar,
doch da, Nebelwelt, Nebelwelt,
aus mir entsprungen, wahr.

Und ich sitze im Regen,
wartend im Sturm,
wieder deinetwegen,
was soll ich nur tun?

Nebel im Herzen, Regen um mich,
Gedanken verloren,
kreisen um dich.

Nebel im Wandel, schwarz sind die Wogen,
Nächte sind einsam, bin alleine geflogen.
Verirre mich im Fluge, im gleiten gen Ende,
Nebelwelt dunkel, düstere Wende.

Krähen schreien, krächzen wieder,
singen mir schwarze Lieder,
lausche ihnen, in den Nebeln,
wartend in den Schatten,
sterbe in mir, knie nieder,
und vergehe zeitlos vor mich hin.

Nebel im Herzen

Nebel verhüllt, Welt ohne Horizont,
geht nicht vor, geht nicht zurück,
alle Wege, sie sind gleich,
der rechte Pfad nicht mehr im Blick,
es mehrt in dir sich, der Tränenteich.

Nebel im Herzen, schwacher Dunst,
verschleiert, und trägt Schmerzen,
von tiefer schwärze, deine Kunst.
Nebel im Gesicht, man sieht und fühlt dich nicht,
verborgen, hinter allem, kannst du nur noch
Schatten sein, auf Nebelpfaden wandernd,
trostlos und allein.

Hast du dich verloren, verirrt und dich verrannt,
warst du nicht als Stern geboren,
ihnen nah, und dann verbrannt?
Das Zeichen Feuer auf der Haut,
der Schmerz für immer eingebrannt,
ein Herz das nicht vertraut,
die Seele dein, entflammt.

Im Nebel stehen Menschen,
stumme Wegbegleiter, sehen dich so wenig,
wie du sie, verlorene Seelen,
einst auch Streiter, doch gefangen nun,
ohne Träume, Fantasie, ohne Sinn, allein,
der Nebel alles er verhüllt, ohne Sinn, kein Sein.

Breitet sich aus im Herzen, nimmt es ein,
und es verschlingt, nicht mal mehr noch Schmerzen,
spürbar, und noch sind.
Dumpf sind die Gefühle, mehr Erinnerung daran,
es bleibt in dir dann kühle,
ein dunkler, starrer Bann.

Verloren in dir, ein Welt und so leer,
ohne Richtung, und ohne Horizont,
das Herz wird dann so schwer,
auf ewig, wir gefangen sind.

Nachtwind

Nachts im Wind, tanze ich,
über mir die Sterne,
und im Herzen trage ich dich,
sie leuchten aus der Ferne,
Melodien, spüre sie,
Nachtwind, Nachtwind,
düstere Magie.

Dreh mich, dreh mich,
seh dich, fühl dich,
siehst du mich, spürst du mich,
im Nachtwind, dieser Nacht?
Tanze nur für dich,
wie ein Wunder das erwacht.

Auf Straßen einsam muss ich wandern,
zieh von einem Ort zum anderen,
doch egal wohin ich geh,
bist du es, die ich den Sternen sehe.
Der Nachtwind, flüstert mir von dir,
deine Stimme tief in mir,
trägt mich, zieht mich,
fast fliegend, füge ich mich,
und so folge ich dir.

Tanzen im Wind,
träume mich hinfort,
so viele Gedanken in mir sind,
bleiben in mir dort,
da wo ich bin, ein Kind.

Tanze mit dir,
im Herzen, wo du bist,
ganz gleich wo ich auch bin,
die Seele dein, nie ungeküsst,
als Nachtwind, bist du in mir drin.

Und sind die Pfade trostlos,
mein Wege düster und einsam,
ist es nie ganz so finster, den im Herzen bin ich zweisam.

Nachtgedicht

Spärlich sind die Lichter, die umringen mich und Dichter,
tauchen ein, alles in schwarz, wirkt beinah finster,
es ist düster.

Auch nur von draußen, schwacher Schein,
das fahle Licht von Mond, von Beleuchtung eher klein,
doch ist der Dichter dies gewohnt, es ist kalt, muss so sein,
düster und allein.

Stille ist sein Wille, als eigen Schatten seiner Gruft,
selbst jetzt noch mit der Sonnenbrille, lebt und ist die Nacht,
modrig Luft, gar düster Duft, im seichten silbern Licht entfacht.

Schemenhaftes Feuer flackern, einer Kerze, brennt sich nieder,
wirft sie Schatten an die Wände und während erklingen,
düstere Lieder, muss das Schreibgerät in Händen,
jener Dichter Schwingen und er reimt das Wort, das düster ist,
muss auf Papier es niederbringen, immer noch das finstere Singen,
die Kunst aufkeimt, das Leben trist, und er entflieht durch Worte sein,
gibt sie weiter, mein und dein.

Und ein Flugtier und Begleiter, düster Tierchen, Schattenreiter,
fliegt hektisch hin und her, ein Freund der Nacht, ist Fledermaus und mehr.
Fast als Muse zu verstehen, wie als Vorbild anzusehen.
Sanfte Schwingen, die in Nacht eindringen, laben an der Dunkelheit,
die Luft erobern und bezwingen, entfacht im Dichter, müde lächelnd, Neid.

Als mein Krafttier ist es hier, führt es mit sich düster Träume,
auf und ab in seinem Flug, fliegt durch meine Räume,
bekommt wie ich, davon nie genug.

Bin wie von Sinnen und befangen, spüre die Nacht,
und mein verlangen, gebe mich hin und allem,
nehme sie auf, in mein Herz, es ist schwarz, wirkt beinah finster,
birgt es Einsamkeit und Schmerz, ist düster.
Trägt Romantik und Gefühle, schlägt gar jetzt, in dieser Kühle,
auf meinem Weg durch Nacht und Flur,
genieß in kindlicher Ekstase, jetzt zu dieser Stunde, die düstere Natur,
Es bebt, es lebt, muss schlagen, und muss stetig, mein Nachtgedicht mit sich tragen.

Momente

Immer, Kummer, da, und immer,
geht so tief,
doch die Narben heilen irgendwann,
geht für jeden doch die Sonne auf,
und irgendwann, ist es dann.

Es lichten sich Schatten,
die dein Leben überlagern,
es wird Momente geben,
in denen du wieder fühlen wirst.
In denen du begreifst,
dich wieder spürst.

Augenblicke, ihr kurzen Momente,
das kleine Licht, das auftaucht und verschwindet,
voller Sehnsucht, nach euch suche,
in die Ferne blicke, das kurze jetzt,
das sich für immer als Gedanke an dich bindet.

Es gibt Zeiten scheinen düster,
es gibt die Sekunden, Stunden,
die verloren sind, doch nichts bleibt ewig finster,
gibt es immer noch diesen einen Moment.

Wenn der Regen fällt, wenn der Morgen graut,
wenn ein Stern erhellt, und zu dir schaut,
wenn ein Kind nur lacht, wenn es ist Mondnacht,
wenn es schneiend ist, und wenn du lebst bewusst,
dann wird dir klar, das nichts verloren war.

In jeder Wüste, gibt es auch Leben,
Rosen erblühen, kann mehr also geben.

Es lichten sich Schatten,
die dein Leben überlagern,
es wird Momente geben,
in denen du wieder fühlen wirst.
In denen du begreifst,
dich wieder spürst.
Lebe und erkenne diese Momente.